"Wenn Sie in die Welt hineinschauen, sehen Sie keinen Himmel, aber Sie sehen überall die Spuren Gottes." Benedikt XVI.

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Sorgt euch um nichts

Lesungen vom Sonntag: Jes 5,1-7;Ps 80,9 u. 12.13-14.15-16;Phil 4,6-9;Mt 21,33-44

„Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott“ (Phil 4, 6)

„Er (der Apostel Paulus) will uns ermutigen, Gott zu trauen, vertrauende Menschen inmitten der Ungewissheit der Bedrängnisse der Schrecklichkeiten dieser Welt zu sein. … Glaube ist Vertrauen, nur Glaube macht so die Welt lebenswert und lebensfähig. Aber die Weise, wie wir dieses Vertrauen leben, die ist das Gebet. Deswegen ruft uns Paulus dazu auf. Im Gebet treten wir gleichsam auf die Brücke dieses Vertrauens. Im Gebet greifen wir nach der Hand Gottes aus und lassen uns von ihm an der Hand nehmen, um so die Gewissheit zu haben, die wir uns nicht allein geben können. Gewiss, es werden nicht alle unsere Gebete so erhört, wie wir es uns ausdenken. Und doch bleibt keines unerhört; denn auch wenn Gott es anders macht, als wir es uns wünschen, ist er gut und erhört uns zum Besseren.“

Joseph Ratzinger, Predigt 1981 JRGS 14, 2