„Wir glauben nicht an Gott, weil wir ihn brauchen, sondern weil er uns liebt“, Kardinal Gerhard Ludwig Müller

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Der Lohn besteht darin mit ihm zu sein

Lesungen zum 5. Fastensonntag: Jer 31,31-34;Ps 51,3-4.12-13.14-15;Hebr 5,7-9;Joh 12,20-33

"Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren." Joh 12, 26

"Was es heißt, Christus zu dienen, erkennen wir aus seinen eigenen Worten, wenn er sagt: Wenn einer mir dient [usw.] Diejenigen dienen Jesus, die nicht ihren eigenen Vorteil suchen, sondern die Sache Jesu Christi. Derjenige nämlich folgt mir, der meine Wege geht, nicht seine eigenen: der nicht nur all das tut, was zur leiblichen Barmherzigkeit gehört, sondern alle guten Werke um Christi willen, bis hin zur größten Tat der Liebe: sein Leben für die Brüder geben. Aber mit welcher Frucht, mit welchem Gewinn? Es folgt: Wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Man soll ohne einen Anspruch auf Lohn (lat: gratis) lieben, damit der Lohn für das Werk, durch das man ihm gedient hat, darin besteht, mit ihm zu sein."

(Augustinus)

Quelle: Catena Aurea