"Wer glaubt, ist nie allein – im Leben nicht und auch im Sterben nicht." Benedikt XVI.

Gerechtigkeit Gottes

Lesungen vom 25. Sonntag im Jahreskreis, Jes 55,6-9; Ps 145,2-3.8-9.17-18; Phil 1,20ad-24.27a; Mt 20,1-16

„Gerade weil er so großherzig ist, entlohnt Gott – das ist die zweite Handlung – alle mit der gleichen »Münze«, nämlich mit seiner Liebe. Das ist also der eigentliche Sinn des Gleichnisses: Die Arbeiter der letzten Stunde werden, wie die der ersten Stunde bezahlt, weil die Gerechtigkeit Gottes in Wirklichkeit eine höhere Gerechtigkeit ist. Sie reicht weiter. Die menschliche Gerechtigkeit sagt: »Jedem das Seine, wie er es verdient«, während die Gerechtigkeit Gottes die Liebe nicht auf der Waage unserer Leistungen, unserer Bravour oder unserem Versagen misst: Gott liebt uns einfach. Er liebt uns, weil wir Kinder sind, und er tut dies mit einer bedingungslosen Liebe, einer vorleistungsfreien Liebe.“

PAPST FRANZISKUS Sonntag, 24. September 2023