"Christus achtet nicht darauf, wie oft wie in unserem Leben straucheln, sondern wie oft wir mit seiner Hilfe wieder aufstehen." Benedikt XVI.

Heiligkeit ist eine Gabe Gottes

Lesungen vom Hochfest Allerheiligen: Offb 7,2-4.9-14; Ps 24,1-2.3-4.5-6; 1 Joh 3,1-3; Mt 5,1-12a

Die Heiligkeit ist eine Gabe Gottes, die wir in der Taufe erhalten haben: Wenn wir sie wachsen lassen, kann sie unser Leben völlig verändern. …

Die Heiligkeit ist ein Weg, sie ist eine Gabe. Wir können uns also fragen: Erinnere ich mich daran, dass ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen habe, der mich zur Heiligkeit ruft und mir hilft, sie zu erreichen? Danke ich dem Heiligen Geist dafür, für die Gabe der Heiligkeit? Spüre ich, dass die Heiligen mir nahe sind? Spreche ich mit ihnen, wende ich mich an sie? Kenne ich die Geschichte von einigen von ihnen? Es tut uns gut, das Leben der Heiligen zu kennen und uns von ihrem Beispiel anregen zu lassen. Und es tut uns so gut, uns im Gebet an sie zu wenden.

PAPST FRANZISKUS aus dem ANGELUS vom 1. November 2023

Die Liebe Gottes widerspiegeln

Lesungen vom 30. Sonntag in Jahreskreis: Ex 22,20-26, 1 Thess 1,5c-10, Mt 22,34-40

„Die Liebe Gottes widerspiegeln, das ist das Entscheidende: ihn lieben, den wir nicht sehen, durch den Bruder und die Schwester, die wir sehen. Eines Tages antwortete die heilige Teresa von Kalkutta einem Journalisten, der sie fragte, ob sie sich nicht Illusionen mache, mit dem, was sie tue, die Welt zu verändern: »Ich habe nie gedacht, dass ich die Welt verändern könnte! Ich habe nur versucht, ein Tropfen reinen Wassers zu sein, in dem die Liebe Gottes leuchten kann«. So konnte sie, die so klein war, so viel Gutes tun: indem sie wie ein Tropfen die Liebe Gottes widerspiegelte. Wenn wir nun manchmal beim Anblick von ihr und anderen Heiligen denken, dass sie unnachahmliche Helden seien, sollten wir uns an diesen kleinen Tropfen erinnern: Die Liebe ist wie ein Tropfen, der so viele Dinge verändern kann. Wie aber geschieht dies? Indem man den ersten Schritt tut, immer. Manchmal ist es nicht leicht, den ersten Schritt zu tun, Dinge zu vergessen..., den ersten Schritt tun. Tun wir es!“

PAPST FRANZISKUS aus dem ANGELUS vom 29. Oktober 2023

Wir müssen Gott geben, was ihm gehört

Lesungen vom 29. Sonntag im Jahreskreis: Jes 45,1.4-6; Ps 96,1 u. 3.4-5.7-8.9 u. 10abd; 1 Thess 1,1-5b; Mt 22,15-21

„Wir müssen Gott geben, was ihm gehört, das heißt den Leib, die Seele und unsere Willenskraft. Diejenige Goldmünze gehört dem Kaiser, die sein Bild trägt. Die Münze aber, die Gott gehört, ist der Mensch, in den das Bild Gottes eingezeichnet ist. Darum gebt euren Reichtum dem Kaiser, euer reines Gewissen aber bewahrt für Gott.“ (Hilarius)

Quelle: Catena Aurea

Einladungen Gottes

Lesungen vom 28. Sonntag im Jahreskreis: Jes 25,6-10a; Ps 23,1-3.4.5.6; Phil 4,12-14.19-20; Mt 22,1-14

„Fragen wir uns also: Wie reagiere ich auf die Einladungen Gottes? Welchen Raum gebe ich ihm in meinem Tag? Hängt die Qualität meines Lebens von meinen Beschäftigungen und von meiner Freizeit ab oder von meiner Liebe zum Herrn und zu meinen Brüdern und Schwestern, vor allem zu denen, die am meisten in Not sind?“

PAPST FRANZISKUS aus dem ANGELUS, Sonntag, 15. Oktober 2023