"Christus achtet nicht darauf, wie oft wie in unserem Leben straucheln, sondern wie oft wir mit seiner Hilfe wieder aufstehen." Benedikt XVI.

Urlaubszeit, Beine austrecken, Seele baumeln lassen und?

Und: Zeit Gott, zu suchen und zu finden.

Im Lärm und der Hektik des Alltags ist es oft schwer, Gott und sein Handeln zu entdecken, Gott der sich eher im „Säuseln“ offenbart (vgl. 1. Kön 19, 12). Urlaubszeit gibt Zeit in der Natur zu sein, die Schöpfung zu bestaunen und die Chance zu nutzen, den Ursprung aller Dinge aus den geschaffen Dingen zu erkennen (vgl. DV 6).

Vielleicht können wir dann mit in den Lobgesang der drei Jünglinge einstimmen: 

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Fürchtet euch nicht vor den Menschen!

Lesungen vom 12. Sonntag im Jahreskreis: Jer 20,10-13; Ps 69,8 u. 10.14.33-34; Röm 5,12-15; Mt 10,26-33

„Angesichts des weiten und vielfältigen Spektrums menschlicher Ängste ist das Wort Gottes eindeutig: wer Gott »fürchtet«, »hat keine Angst«. Die Gottesfurcht, die in der Heiligen Schrift als »Anfang der wahren Weisheit« definiert wird, fällt mit dem Glauben an Ihn zusammen, mit der heiligen Achtung vor seiner Hoheit über das Leben und die Welt. Ohne »Gottesfurcht« zu sein würde bedeuten, sich an seine Stelle zu setzen, sich als Herren über Gut und Böse, über Leben und Tod zu fühlen. Wer hingegen Gott fürchtet, verspürt in sich die Sicherheit, die das Kind im Arm seiner Mutter fühlt (vgl. Ps 131,2): wer Gott fürchtet, bleibt auch inmitten der Stürme ruhig, denn Gott ist, wie uns Jesus offenbart hat, der Vater voller Barmherzigkeit und Güte.“

BENEDIKT XVI., aus dem ANGELUS, Petersplatz, Sonntag, 22. Juni 2008

Das Himmelreich ist nahe!

Lesungen vom 11. Sonntag im Jahreskreis: Ex 19,2-6a; Ps 100,1-3.4-5; Röm 5,6-11; Mt 9,36 - 10,8

„Denn wenn der Gott des Himmels nahe ist, sind wir nicht allein auf der Erde, und selbst in Schwierigkeiten verlieren wir nicht das Vertrauen. Das ist das Erste, was man den Menschen sagen muss: Gott ist nicht weit weg, sondern er ist Vater. Gott ist nicht fern, er ist Vater. Er kennt dich und liebt dich. Er will dich bei der Hand nehmen, auch wenn du steile und unebene Wege gehst, auch wenn du fällst und es dir schwerfällt, wieder aufzustehen und den Weg fortzusetzen. Er, der Herr, ist da, bei dir. Gerade dann, wenn du am schwächsten bist, kannst du seine Gegenwart stärker spüren. Er kennt den Weg, er ist bei dir, er ist dein Vater! Er ist mein Vater! Er ist unser Vater!“

PAPST FRANZISKUS aus dem ANGELUS vom Sonntag, 18. Juni 2023

Fronleichnam: "Das Sakrament der Liebe Christi muss das ganze alltägliche Leben durchdringen"

Lesungen zum Fronleichnamsfest: Dtn 8,2-3.14-16a;Ps 147,12-13.14-15.19-20;1 Kor 10,16-17;Joh 6,51-58

"Wird nämlich die ganze Beziehung mit dem eucharistischen Jesus allein auf den Augenblick der heiligen Messe konzentriert, läuft man Gefahr, den Rest der Lebenszeit und des Lebensraumes seiner Gegenwart zu entleeren. Und so wird der Sinn der beständigen Gegenwart Jesu mitten unter uns und mit uns weniger wahrgenommen, eine konkrete, nahe Gegenwart inmitten unserer Häuser, als »pulsierendes Herz« der Stadt, des Landes, des Gebiets mit seinen verschiedenen Ausdrucksformen und Tätigkeiten. Das Sakrament der Liebe Christi muss das ganze alltägliche Leben durchdringen."

Benedikt XVI, Basilika St. Johann im Lateran, Donnerstag, 7. Juni 2012