"Christus achtet nicht darauf, wie oft wie in unserem Leben straucheln, sondern wie oft wir mit seiner Hilfe wieder aufstehen." Benedikt XVI.
Lesungen vom 12. Sonntag im Jahreskreis: Jer 20,10-13; Ps 69,8 u. 10.14.33-34; Röm 5,12-15; Mt 10,26-33
„Angesichts des weiten und vielfältigen Spektrums menschlicher Ängste ist das Wort Gottes eindeutig: wer Gott »fürchtet«, »hat keine Angst«. Die Gottesfurcht, die in der Heiligen Schrift als »Anfang der wahren Weisheit« definiert wird, fällt mit dem Glauben an Ihn zusammen, mit der heiligen Achtung vor seiner Hoheit über das Leben und die Welt. Ohne »Gottesfurcht« zu sein würde bedeuten, sich an seine Stelle zu setzen, sich als Herren über Gut und Böse, über Leben und Tod zu fühlen. Wer hingegen Gott fürchtet, verspürt in sich die Sicherheit, die das Kind im Arm seiner Mutter fühlt (vgl. Ps 131,2): wer Gott fürchtet, bleibt auch inmitten der Stürme ruhig, denn Gott ist, wie uns Jesus offenbart hat, der Vater voller Barmherzigkeit und Güte.“
BENEDIKT XVI., aus dem ANGELUS, Petersplatz, Sonntag, 22. Juni 2008
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