Bekennt euch zu ihm vor allen Völkern, ihr Kinder Israels; denn er selbst hat uns unter die Völker zerstreut. Tob 13, 3

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Welcher Reiche wird gerettet werden?

Lesungen vom 28. Sonntag im Jahreskreis Weish 7,7-11;Ps 90,12-13.14-15.16-17;Hebr 4,12-13;Mk 10,17-30

„Der hl. Clemens von Alexandrien sagt dazu folgendes: »Das Gleichnis soll die Vermögenden lehren, dass sie die Sorge für ihr Heil nicht aufgeben dürfen, als wären sie bereits im Voraus verurteilt, und dass sie andererseits den Reichtum nicht ins Meer werfen und als einen heimtückischen Feind des Lebens verurteilen dürfen, sondern dass sie vielmehr lernen müssen, in welcher Weise und wie sie den Reichtum zu gebrauchen und das Leben zu erwerben haben« (Welcher Reiche wird gerettet werden? – Quis dives salvetur?, 27,1). Die Geschichte der Kirche ist voller Beispiele von reichen Menschen, die ihre Güter dem Evangelium entsprechend genutzt haben und auch zur Heiligkeit gelangt sind. Denken wir nur an den hl. Franz von Assisi, an die hl. Elisabeth von Ungarn oder den hl. Karl Borromäus. Die Jungfrau Maria, Sitz der Weisheit, stehe uns bei, voll Freude die Einladung Jesu anzunehmen, um in die Fülle des Lebens einzutreten.“

Benedikt XVI Angelus am 14.10.2012