"Christus achtet nicht darauf, wie oft wie in unserem Leben straucheln, sondern wie oft wir mit seiner Hilfe wieder aufstehen." Benedikt XVI.

»Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen«

Lesungen vom 33. Sonntag im Jahreskreis: Dan 12,1-3;Ps 16,5 u. 8.9-10.2 u. 11;Hebr 10,11-14.18;Mk 13,24-32

"Im Abschnitt aus dem Evangelium des heutigen Sonntags (vgl. Mk 13,24-32) will der Herr seine Jünger über die zukünftigen Ereignisse unterrichten. Es ist nicht in erster Linie eine Rede vom Ende der Welt, sondern vielmehr eine Einladung, die Gegenwart gut zu leben, wachsam und immer bereit zu sein, wenn wir aufgefordert werden, für unser Leben Rechenschaft abzulegen. …

Vielmehr sagt Jesus im heutigen Evangelium, dass die Geschichte der Völker und des Einzelnen einen Zweck und ein zu erreichendes Ziel hat: die endgültige Begegnung mit dem Herrn. …

Wir kennen jedoch ein grundlegendes Prinzip, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen: »Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen« (V. 31). Das ist der eigentlich entscheidende Punkt. An jenem Tag wird jeder von uns verstehen müssen, ob das Wort des Sohnes Gottes sein persönliches Dasein erleuchtet hat oder ob er ihm den Rücken gekehrt und lieber auf seine eigenen Worte vertraut hat."

Papst Franziskus, Angelus am 18.11.2018