"Glauben bedeutet, sich im Dunkeln an das erinnern, was man im Licht gesehen hat." Kardinal Meisner

Paraklet

Lesungen vom 6. Ostersonntag: Apg 8,5-8.14-17; Ps 66,1-3.4-5.6-7.16 u. 20; 1 Petr 3,15-18; Joh 14,15-21

„Das Evangelium von heute, dem sechsten Sonntag der Osterzeit, spricht vom Heiligen Geist, den Jesus den Parakleten nennt (vgl. Joh 14,15-17). Paraklet ist ein Wort, das aus dem Griechischen kommt und zugleich Tröster und Fürsprecher bedeutet. Das heißt, der Heilige Geist lässt uns nie allein, er steht uns bei, wie ein Anwalt, der dem Angeklagten hilft, indem er ihm zur Seite steht. …

Brüder und Schwestern, fragen wir uns heute: Rufen wir den Heiligen Geist an, beten wir oft zu ihm? Vergessen wir ihn nicht, der uns nahe, ja in uns ist! Und hören wir dann auf seine Stimme, wenn er uns ermutigt oder wenn er uns korrigiert? Antworten wir mit den Worten Jesu auf die Anklagen des Bösen, auf das »Tribunal« des Lebens? Erinnern wir uns daran, dass wir geliebte Kinder Gottes sind? Möge Maria uns fügsam machen gegenüber der Stimme des Heiligen Geistes und empfänglich für seine Gegenwart.“

PAPST FRANZISKUS aus dem REGINA CAELI Petersplatz, Sonntag, 14. Mai 2023