„Wir glauben nicht an Gott, weil wir ihn brauchen, sondern weil er uns liebt“, Kardinal Gerhard Ludwig Müller

Sonntag der Weltmission

Lesungen zum 30. Sonntag im Jahreskreis: Jer 31,7-9;Ps 126,1-2b.2c-3.4-5.6;Hebr 5,1-6;Mk 10,46b-52

„Die Kirche wird »Gemeinschaft« durch die Eucharistie, bei der Christus, der in Brot und Wein gegenwärtig ist, die Kirche durch sein Liebesopfer als seinen Leib aufbaut, uns mit dem einen und dreifaltigen Gott und untereinander vereint (vgl. 1 Kor 10,16ff.). Im Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis habe ich angemerkt: »Tatsächlich können wir die Liebe, die wir im Sakrament feiern, nicht für uns behalten. Sie verlangt von ihrem Wesen her, an alle weitergegeben zu werden. Was die Welt braucht, ist die Liebe Gottes – Christus zu begegnen und an ihn zu glauben« (Nr. 84). Aus diesem Grund ist die Eucharistie nicht nur Quelle und Höhepunkt des kirchlichen Lebens, sondern auch ihrer Sendung: »Eine authentisch eucharistische Kirche ist eine missionarische Kirche« (ebd.), die alle der Gemeinschaft mit Gott zuführt und mit Nachdruck verkündet: »Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt« (1 Joh 1,3).“

Zitat aus: BOTSCHAFT VON BENEDIKT XVI. ZUM WELTMISSIONSSONNTAG 2010