"Christus achtet nicht darauf, wie oft wie in unserem Leben straucheln, sondern wie oft wir mit seiner Hilfe wieder aufstehen." Benedikt XVI.

Vom Beten

"Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." Mt 6,6

An verborgenen Orten zu beten, kommt dem Glauben mehr zu, damit wir wissen, daß der Herr überall gegenwärtig ist und daß er in der Fülle seiner Herrlichkeit das Dunkel durchdringt. Wir können unter der Tür des Hauses auch unseren leiblichen Mund verstehen, so daß daraus folgt, daß wir nicht mit lauter Stimme Gott bitten, sondern in der Stille des Herzens, und zwar aus drei Gründen: Erstens, weil Gott nicht mit lauter Stimme bedrängt werden muß, sondern an einem aufrichtigen Gewissen Gefallen hat, da er die Stimme des Herzens hört; zweitens, weil deine geheimen Gebete kein anderer hören muß, außer dir und Gott; drittens weil du dem Anderen nicht erlaubst zu beten, wenn du laut betest. (Cyprianus)

Quelle: Catena Aurea