"Es geht nicht um das, was wir tun, oder wie viel wir tun, sondern darum, wie viel Liebe wir in das Tun legen, in die Arbeit, die er uns anvertraut hat." Mutter Theresa

Urlaubszeit, Beine austrecken, Seele baumeln lassen und?

Und: Zeit Gott, zu suchen und zu finden.

Im Lärm und der Hektik des Alltags ist es oft schwer, Gott und sein Handeln zu entdecken, Gott der sich eher im „Säuseln“ offenbart (vgl. 1. Kön 19, 12). Urlaubszeit gibt Zeit in der Natur zu sein, die Schöpfung zu bestaunen und die Chance zu nutzen, den Ursprung aller Dinge aus den geschaffen Dingen zu erkennen (vgl. DV 6).

Vielleicht können wir dann mit in den Lobgesang der drei Jünglinge einstimmen: 

Weiterlesen: Urlaubszeit, Beine austrecken, Seele baumeln lassen und?

Peter und Paul

Paulus und Petrus, Mosaik in der Apsis von Santa Maria in Trastevere (Rom)

Zwei Giganten,

o    die sich treffen,
o    die aufeinander treffen,
o    die sich aufreiben,
o    die sich aneinander reiben,
o    die sich zusammensetzen,
o    die sich miteinander auseinandersetzen,
o    ...

Petrus und Paulus, die sich - jeder auf seine Weise, seiner eigenen Berufung folgend - für IHN einsetzen.

L. M. Kauder

Kann man Dreifaltigkeit verstehen?

"Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird." Joh 16, 13

Drei Hasen-Fenster in Paderborn Symbol für die Dreifaltigkeit

"Sagen" und "Sprechen" ist in der Dreifaltigkeit nicht so zu verstehen, wie wir es gewohnt sind,  sondern nach dem Vorbild immaterieller Naturen, vor allem der Dreifaltigkeit selbst, die ihren Willen den Herzen den gläubigen Herzen einpflanzt und denen, die würdig sind, ihn zu hören. Daß der Vater spricht und der Sohn hört, bedeutet also, daß sie eine gemeinsame Natur besitzen und dasselbe wollen.
Der Heilige Geist aber, der der Geist der Wahrheit und der Geist der Weisheit ist, kann nicht vom Sohn etwas hören, was er selbst noch nicht weiß, denn er selbst ist das, was vom Sohn hervorgebracht wird: er ist die Wahrheit, die aus der Wahrheit hervorgeht, der bleibende Trost, der vom Tröster hervorgeht, der Gott der als Geist der Wahrheit von Gott hervorgeht. Damit ihn aber niemand von dem Willen und der Gemeinschaft des Vaters und des Sohnes ausschließt, steht geschrieben: "er wird sagen, was er hört." (Didymus, De Spiritu sancto)

Quelle: Catena Aurea

Paraklet - Fürsprecher - Geist im Herzen

Fenster im Petersdom über der Kathedra Petri

"Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe." Joh 14, 26

"Paraklet" ist ein griechisches Wort. Es heißt auf lateinisch Fürsprecher. Er heißt deshalb Fürsprecher, weil er für den Irrtum der Sünder bei der Gerechtigkeit des Vaters Fürsprache einlegt, und dabei diejenigen, die er erfüllt, zu Betern macht. Tröster aber wird derselbe Geist genannt, weil er die, die wegen begangener Sünden betrübt sind, von der Niedergeschlagenheit der Traurigkeit geistig aufrichtet, und ihnen Hoffnung auf Vergebung verleiht.

Wenn aber nicht derselbe Geist im Herzen des Hörers gegenwärtig ist, ist die Rede des Lehrers umsonst. Niemand schreibe also dem Lehrer als Menschen das zu, was er aus dem Mund des Lehrers versteht: denn wenn es den nicht gäbe, der innerlich lehrt, würde äußerlich der Mund des Lehrers vergeblich sich abmühen. Aber auch der Schöpfer selbst spricht nicht zur Belehrung des Menschen, wenn er nicht zu demselben Menschen durch die Salbung des Geistes spricht. (Gregor der Große)

Alle sollen eins sein

"In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Aber ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß du mich gesandt hast." Joh 17,20-21

"Denn nichts bereitet allen so viel Ärgernis wie die Spaltung untereinander; aber wenn die Gläubigen eins sind, baut das zum Glauben auf, und das hat er ja auch von Anfang an gesagt: Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. Wenn sie nämlich streiten, wird man sie nicht die Jünger eines Frieden stiftenden Meisters nennen." (Chrysostomus)

Quelle:Catena Aurea