"Wer glaubt, ist nie allein – im Leben nicht und auch im Sterben nicht." Benedikt XVI.

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Predigt zum 6. Sonntag in der Osterzeit - Gebote ermöglichen erst die Freiheit

Evangelium:  Joh 14, 15-21  (Predigt hier als pdf)

Liebe Schwestern und Brüder,

Liebe und Gebote! Zwei Reizthemen und das nicht nur unter uns Christen. Denn vielfach werden zum Beispiel die Gebote eher als unfrei machend empfunden. Außerdem werden diese oft auch als ein Relikt aus vergangenen Zeiten wahrgenommen und als nicht unbedingt zeitgemäß. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, denken wir doch auch manchmal: „Die anderen haben es doch viel einfacher im Leben als wir!"

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Eine „Erfolgsgeschichte“ sind wir als Kirche auf den ersten Blick wahrlich nicht - Gedanken zum 5. Ostersonntag

Predigtgedanken zum 5. Sonntag der Osterzeit (10.05.2020)      (Predigt hier als pdf)

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

Wenn wir heute wieder Gottesdienst feiern können, so werden einige von uns wohl (still oder laut) sagen: „endlich wieder normal.“
Wenn wir heute wieder Gottesdienst feiern können, so werden wir alle wohl sagen können: so ganz normal ist es dann doch wieder nicht (vor allem im Hinblick auf die neuen „Regeln“, die jetzt gelten; wie sehen wir eigentlich aus 😊). Neue Normalität, so nennt man das wohl…

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Christus ist wahrhaft auferstanden!

Auferstehung Christi, Gobelin in den Vatikanischen Museen

"Auferstehung Jesu Christi, Auferstehung des Leibes heißt, dass die ganze Welt Gottes ist, dass die Materie Gottes ist und dass wir sie in Verantwortung und Freude gebrauchen und damit eine Welt schaffen, die fähig ist, Gefäß Gottes zu sein und die darum menschliche Welt bleibt. Es ist das Fest, das Gott uns gibt, das wahrhaft Andere zu der engen und kleinen Welt des Verbrauchs und Gebrauchs, in die uns der Alltag zwingt. Von ihr wollen wir uns anrühren, von ihr uns tief mit der österlichen Freude erfüllen lassen: Christus ist wahrhaft auferstanden."

Joseph Ratzinger

Der Tod ist kein Zusammenbruch, sondern der Neubeginn des Lebens.

Liebe Leserinnen und Leser!  (Predigt hier als pdf)

Ein paar Gedanken zum heutigen 3. Ostersonntag einmal aus Großenhain. Wir hören heute das Evangelium Lk 24,13-15 oder besser gesagt, wir lesen es zu Hause, in der Familie oder auch alleine. Zwei Jünger machen sich auf den Weg nach Emmaus. Ein Ort in Israel. Warum gerade nach Emmaus? Wird uns nicht berichtet.

Aber darum geht es auch nicht. Vielmehr geht es um das Geschehnis auf dem Weg. 

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