"Man darf nicht einfach aufgeben, das Evangelium zu verkündigen." Benedikt XVI.

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Weil Christus betet, kann die Kirche nicht untergehen

Lesungen: 1 Kön 19,9ab.11b-13a;Ps 85,9-10.11-12.13-14;Röm 9,1-5;Mt 14,22-33

"Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See." Mt 14, 24-25
    
Doch während Christus in der Höhe betete, wird das Schiffchen in der Tiefe hin und her getrieben; und weil die Fluten sich auftürmen, kann dieses Schiffchen gefährdet werden. Aber weil Christus betet, kann es nicht untergehen. Unter diesem Schiffchen stellt euch die Kirche vor, unter der stürmischen See aber diese Welt! (Augustinus)

Quelle: Catena Aurea

Der verborgene Schatz

Lesungen: 1 Kön 3,5.7-12;Ps 119,57 u. 72.76-77.127-128.129-130;Röm 8,28-30;Mt 13,44-52

"In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker." (Mt 13, 44)

Diese Schatz, "im Acker verborgen", meint die beiden Testamente, in der Kirche verborgen. Wenn jemand beginnt, ein wenig davon zu verstehen, dann merkt er, daß dort große Dinge verborgen sind, und er geht hin, verkauft all seinen Besitz, und kauft den Schatz. Das heißt: Er setzt alles Zeitliche hintan, um sich dadurch die Freiheit zu erwerben, reich zu werden in der Erkenntnis Gottes. (Augustinus)